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Grow-LED

Moderne Grow-LEDs bieten dank Vollspektrum ein für den Cannabis-Anbau optimiertes Lichtspektrum. Im Gegensatz zu manch anderen Pflanzenlampen (wie bspw. HID) funktionieren LEDs für alle Wachstumsphasen, von der Anzucht über die vegetative Phase bis hin zur Blüte. Dabei überzeugt diese Art der Cannabis-Beleuchtung durch eine hohe Effizienz, lange Lebensdauer und geringe Wärmeentwicklung. Dennoch unterscheiden sich Hersteller und Modelle stark in Qualität und Leistung. Informiert euch daher gut, bevor ihr eine unüberlegte Kaufentscheidung trefft:

🔍 Umfangreiche LED-Datenbank mit Smart-Filter Durchsucht unsere umfassende Sammlung hochwertiger LED Grow Lampen und findet genau das Modell, das zu eurer Growbox passt. Mit unseren intelligenten Filtern könnt ihr nach Wattzahl, Anbaufläche, Leistung (PPF) und Hersteller sortieren. Egal ob ihr eine kompakte LED für 60x60cm sucht oder ein Powerhouse für 120x120cm – hier werdet ihr fündig.

⚖️ Interaktiver LED-Vergleich Unser LED-Vergleichstool macht Schluss mit Unsicherheiten: Wählt zwei LED Pflanzenlampen aus und lasst sie direkt gegenüberstellen. Ihr seht auf einen Blick, wie sich PPF-Werte, Effizienz (µmol/J) und Leistung unterscheiden.

💰 LED-Kostenrechner Rechnet euch selbst aus, wie schnell sich eine neue LED amortisiert! Mit unserem LED-Kostenrechner könnt ihr zwei Lampen miteinander vergleichen und sehen, wie viel Stromkosten ihr über das Jahr hinweg einspart. Gebt einfach euren Strompreis ein, und schon erhaltet ihr eine realistische Hochrechnung.

🏆 Produkt-Rankings Wir haben für euch die Spreu vom Weizen getrennt und präsentieren euch immer neue kuratierte Listen. Diese Rankings basieren auf technischen Daten, nicht auf Werbeversprechen. Aktuell findet ihr bei uns: Die 5 effizientesten LEDs Maximale Lichtausbeute bei minimalem Stromverbrauch: Diese LED Pflanzenlampen setzen Maßstäbe bei der Effizienz (µmol/J) Die 3 leistungsstärksten LEDs Absolute Power-Bestien mit den höchsten PPF-Werten, für Grower, die das Maximum aus ihrer Growbox herausholen wollen

📚 Umfassender Ratgeber Unser ausführlicher Ratgeber erklärt euch alles, was ihr über Grow-LEDs und Pflanzenlampen wissen müsst: Was bedeuten PPF, PPFD und µmol/J? Was braucht ihr wirklich: Vollspektrum vs. anpassbares Lichtspektrum Die Vor- und Nachteile von passiver und aktiver Kühlung Welche Wattzahl für welche Growbox-Größe? Die bekanntesten Hersteller im Überblick (SANlight, Lumatek, Greenception & Co.) Häufige Anfängerfehler und wie ihr sie vermeidet

❓ FAQ: Eure Fragen, unsere Antworten In unserer umfangreichen FAQ-Sektion beantworten wir die häufigsten Fragen rund um LED Grow-Lampen: Sind LED wirklich besser als NDL? Wie lange halten LED Pflanzenlampen? Brauche ich weniger Belüftung bei LED? Welche LED für meine Growbox-Größe? Kurz, verständlich und auf den Punkt gebracht, so wie ihr es braucht.

3 effiziente Grow-LEDs von Premium-Herstellern

Ranking_Effizienz

3,2 µmol/J

300W GH TOP LIGHT

2,95 µmol/J

GCx 9 PWR

3,1 µmol/J

ZEUS 600W PRO 3.1

Grow-LED-Kosten-Vergleichsrechner

Hinweis zum Rechner: Die hier ermittelten Werte dienen der Unterhaltung. Es besteht keine Garantie für die Richtigkeit der ermittelten Werte. Da Angaben oft gerundet werden und externe Faktoren wie beispielsweise die Effizienz des LED-Treibers, unterschiedliche Auslastungen, Umgebungstemperatur und Dimmung variieren können, handelt es sich bei den Ergebnissen lediglich um theoretische Näherungswerte. Tatsächliche Stromkosten können je nach individuellem Setup und Stromtarif abweichen. Alle Angaben ohne Gewähr. Eine genauere Berechnung der laufenden Kosten könnt ihr mit unserem Stromkostenrechner durchführen.

Kraftpakete: Die 3 stärksten Grow-LEDs in unserer Sammlung

Top-3-Stärkste-LEDs

2950

µmol/s

1990

µmol/s

3125

µmol/s

Interaktiver LED-Vergleich statt Empfehlungen

Interaktiver-LED-Vergleich

Grow-LED Sammlung

Durchstöbert unsere Sammlung an Grow-LEDs und nutzt dazu die praktischen Filter. Egal ob Watt, Leistung, Anbaufläche oder Hersteller: Wählt aus, was für euch wichtig ist, und lasst euch nur die Grow-LEDs anzeigen, die eure Bedürfnisse erfüllen.

 

Profi-Tipp: Eine Mehrfachauswahl ist mögich, umso entweder noch mehr oder weniger (selektiver) Lampen anzeigen zu lassen. Falls ihr euch dann nicht für ein Modell entscheiden könnt, steht euch unser interaktiver Grow-LED-Vergleich zur Verfügung.

Abdeckungsfläche:
Watt:
Hersteller:
Leistung:
LED-Sammlung-Datenbank

Anzahl der Grow-LED:

24

Oder weiter zum: 

So findet ihr die perfekte LED Grow-Lampe

1. Nutzt unsere Filter, um LED Pflanzenlampen nach eurer Growbox-Größe und weiteren Faktoren zu filtern
2. Vergleicht die Top-Modelle mit unserem interaktiven Vergleichstool
3. Verwendet unseren Kostenrechner, um die Stromersparnis zu kalkulieren
4. Schaut euch unsere Rankings an und verschafft euch einen Überblick über die besten Grow-LEDs
5. Lest unseren Ratgeber, um Fehlkäufe zu vermeiden

Falls ihr noch tiefer in das Thema einsteigen wollt, empfehlen wir euch unseren Blog, die Grow-Rechner und den nun folgenden Ratgeber:

Der umfassende Ratgeber zu Grow-LEDs

Wenn ihr euch für LED Grow-Lampen interessiert, habt ihr bereits den ersten Schritt in Richtung professioneller Cannabis-Beleuchtung gemacht. Denn die moderne LED-Technologie hat in den letzten Jahren die Art und Weise revolutioniert, wie wir Cannabis indoor anbauen. In diesem Ratgeber lernt ihr nicht nur die Vorteile der LED-Beleuchtung kennen, sondern erfahrt auch, worauf es beim Kauf wirklich ankommt, von der richtigen Wattzahl für eure Growbox über technische Kennwerte wie PPFD und Effizienz bis hin zur optimalen Platzierung und Nutzung eurer Grow-Lampe.
 

Wir zeigen euch, welche Hersteller überzeugen und wie ihr typische Anfängerfehler vermeidet. Egal ob ihr gerade erst mit dem Indoor-Anbau beginnt oder eure bestehende Beleuchtung auf LED umstellen wollt, hier findet ihr alle Informationen, die ihr für eine fundierte Entscheidung braucht.
 

Warum LED Grow-Lampen die Zukunft der Cannabis-Beleuchtung sind

LED Grow-Lampen haben sich vom Geheimtipp zum Standard entwickelt. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Energieeffizienz, Langlebigkeit und ein optimiertes Lichtspektrum (Vollspektrum) machen diese Technologie zur ersten Wahl für die meisten Grower. Während herkömmliche Natriumdampflampen (NDLs) zwar viel Licht erzeugen, wandeln moderne Grow-LEDs die elektrische Energie deutlich effizienter in für die Pflanzen nutzbares um. Die Vorteile sind also:
 

  • Höhere Effizienz: Hochwertige LEDs erreichen heute eine Photonen-Effizienz von über 2,5 µmol/J und damit eine deutlich höhere Lichtausbeute im Vergleich zu NDLs. Über ein ganzes Anbaujahr gerechnet spart ihr damit jede Menge Strom und somit auch bares Geld.
     

  • Geringere Wärmeentwicklung: Die LED-Technologie erzeugt deutlich Abwärme. Das bedeutet für euch einen geringeren Bedarf an Belüftung und damit auch weniger störende Lüftergeräusche in der Growbox. Besonders im Sommer macht sich dieser Vorteil bemerkbar.
     

  • Langlebigkeit: Mit einer Lebensdauer von 50.000 Stunden und mehr halten hochwertige LED Grow-Lampen mehrere Jahre ohne nennenswerten Lichtverlust. Während ihr bei NDLs regelmäßig die Leuchtmittel wechseln müsst, investiert ihr bei LEDs einmal richtig und habt dann lange Ruhe.
     

  • Vollspektrum für alle Phasen: Moderne Grow-LEDs bieten ein optimiertes Lichtspektrum, das sowohl für das vegetative Wachstum als auch für die Blütephase ideal geeignet ist. Die meisten Modelle lassen sich dimmen und einige sogar im Spektrum anpassen, sodass ihr die Beleuchtung perfekt auf die Bedürfnisse eurer Pflanzen abstimmen könnt.
     

Die Technik verstehen: PPF, PPFD und Effizienz erklärt

Wenn ihr LED Grow Lampen vergleichen wollt, stoßt ihr unweigerlich auf technische Begriffe und Abkürzungen wie PPF, PPFD und µmol/J. In unserer Academy und dem umfassenden Leitfaden zu PAR und PPFD erklären wir ausführlich und anschaulich, was es mit den unterschiedlich “Lichteinheiten” auf sich hat. An dieser Stelle bleibt es bei einem kurzen Überblick:
 

  • Photonen-Effizienz (µmol/J)

Die Effizienz eurer LED Grow-Lampe zeigt euch, wie viele Photonen pro Watt Strom erzeugt werden. Moderne Premium-LEDs erreichen Werte von 2,6 bis 3,1 µmol/J. Zum Vergleich: NDLs schaffen meist nur 1,7-1,9 µmol/J. Je höher dieser Wert, desto weniger Strom verbraucht ihr für die gleiche Lichtmenge.
 

  • PPF (Photosynthetischer Photonenfluss):

Der PPF-Wert wird in µmol/s (Mikromol pro Sekunde) gemessen und gibt an, wie viele Photonen eure Lampe insgesamt pro Sekunde erzeugt. Je höher dieser Wert, desto mehr nutzbares Licht steht euren Pflanzen zur Verfügung. Eine effiziente 300W LED Grow-Lampe sollte einen PPF-Wert von mindestens 800 µmol/s erreichen.
 

  • PPFD (Photonenflussdichte)

Noch wichtiger als der reine PPF-Wert ist die Photonenflussdichte (PPFD), also wie viele Photonen tatsächlich bei euren Pflanzen ankommen. Der PPFD-Wert setzt die PPF ins Verhältnis zur Anbaufläche und wird in µmol/m²/s angegeben. Cannabis in der Wachstumsphase benötigt einen PPFD von 300-600 µmol/m²/s. Während der Blütephase dürfen es gerne 600-1000 µmol/m²/s sein und Profis arbeiten sogar mit bis zu 1.000 µmol/m²/s. Mit dem folgenden Rechner könnt ihr den PPFD-Wert anhand der PPF und der Anbaufläche grob ermitteln. 
 

Anbaufläche-, PPF-, PPFD-Rechner

Grow-LED-Ratgeber

Vollspektrum vs. anpassbares Lichtspektrum

Beim Lichtspektrum habt ihr grundsätzlich zwei Optionen: Vollspektrum-LEDs oder LED Grow-Lampen mit anpassbarem Spektrum.
 

Vollspektrum LED Pflanzenlampen erzeugen weißes Licht, das alle für die Photosynthese wichtigen Wellenlängen enthält. Der große Vorteil dieser Lampen ist, dass ihr sie vom Keimling bis zur Ernte durchlaufen lassen könnt, ohne etwas umstellen zu müssen, weshalb sie insbesondere für Einsteiger optimal sind.
 

Wenn ihr euch bereits intensiv mit der richtigen Cannabis-Beleuchtung beschäftigt habt und etwas mehr Freiheit wollt, sind LED Grow-Lampen mit anpassbarem Spektrum für euch interessant. Einige moderne Grow-LEDs wie die Greenception GCx-Serie bieten euch die Möglichkeit, verschiedene Spektralbereiche individuell zu steuern. Das erfordert zwar etwas mehr Erfahrung, ermöglicht aber auch eine noch präzisere Steuerung der Rot- und Blau-Anteile eurer Beleuchtung:
 

  • Blaues Licht (400-500nm) fördert kompaktes Wachstum und verhindert, dass eure Pflanzen zu stark in die Höhe schießen. Perfekt für die vegetative Phase.
     

  • Rotes Licht (620-750nm) stimuliert die Blütenbildung und maximiert den Ertrag während der Blütephase.

 

Vor- und Nachteile einer passiven Kühlung

Premium-Hersteller wie SANlight, Lumatek oder Greenception setzen auf große Kühlkörper aus Aluminium. Diese leiten die Wärme der LED-Chips ab und zwar ganz ohne Lüfter. Das Ergebnis ist ein quasi absolut lautloser Betrieb mit minimalem Wartungsaufwand.
 

Allerdings benötigt die passive Kühlung mehr Material und macht die Lampen etwas schwerer. Zudem sind passiv gekühlte LED Pflanzenlampen meist teurer.

Dagegen nutzen günstigere LED Grow-Lampen häufig einen Lüfter zur Kühlung. Trotz der niedrigeren Anschaffungskosten gilt es folgendes zu bedenken:
 

  • Lüfter verbrauchen zusätzlich Strom (wenn auch nur wenige Watt)

  • Sie können mit der Zeit lauter werden und sind defektanfällig

  • Verstaubte Lüfter müssen regelmäßig gereinigt werden
     

Für kleinere Growboxen (60 x 60 cm oder 80 x 80 cm) sind aktiv gekühlte LEDs oft die bessere Wahl, da sie häufig weniger Platz beanspruchen und deutlich günstiger sind.
 

Die richtige Wattzahl für eure Growbox

Eine der häufigsten Fragen, die uns erreicht, ist die Frage danach, welche LED Grow-Lampe für 1 m² am besten geeignet ist. Da nicht jeder auf einem Quadratmeter anbaut, haben wir für euch einen Watt-pro-Quadratmeter-Rechner erstellt. Warum Watt nur als grober Richtwert dienen kann, erfahrt ihr auf der Seite des Rechners. Im folgenden eine Tabelle, die euch gleich eine passende Grow-LED für eure Anbaufläche vorschlägt:
 

  • 40 x 40 cm: 100-150W

  • 60 x 60 cm: 150-250W

  • 80 x 80 cm: 250-350W

  • 100 x 100 cm: 350-500W

  • 120 x 120 cm: 500-700W
     

Wichtig: Diese Werte gelten für effiziente Grow-LEDs mit mindestens 2,5 µmol/J. Bei günstigeren LEDs mit niedrigerer Effizienz braucht ihr entsprechend mehr Watt.

Dabei bedeuten mehr Watt nicht automatisch bessere Erträge. Entscheidend ist die tatsächliche Lichtmenge (PPFD), die bei euren Pflanzen ankommt. Eine effiziente 300W LED kann durchaus mehr nutzbares Licht liefern als eine ineffiziente 400W Lampe.
 

Budget oder Premium: Der Unterschied bei Technik und Verarbeitung

Ob günstig oder teuer ist häufig eine Frage des Budgets. Dennoch sollte man bei der Entscheidung zwischen Low-Budget-Grow-LED und Premium-Modell vor allem die Unterschiede in Sachen Effizienz nicht außer acht lassen, da sich die Mehrkosten für eine effizientere Grow-Led aufgrund der Stromkostenersparnis häufig schon nach wenigen Jahren amortisieren:
 

Premium LED Grow Lampen

Premium-Modelle wie von SANlight, Greenception oder Lumatek bieten maximale Effizienz (je nach Modell über 3,0 µmol/J), perfekte Verarbeitung und ein optimales Lichtspektrum. Die höhere Investition zahlt sich durch niedrigere Stromkosten, längere Lebensdauer und meist auch bessere Erträge aus. Oft sind sie zudem leiser (passive Kühlung), spritzwassergeschützt (IP65) und bieten mehr Einstellungsmöglichkeiten.

Zudem werden in aller Regel hochwertige Markenchips (Samsung, Osram) verwendet und umfangreiches Zubehör wie Dimmer, Netzkabel und Aufhängung sind im Kaufpreis enthalten.

Günstige LED Grow Lampen

LED Grow Lampen mit No-Name-Chips funktionieren prinzipiell ähnlich gut wie Markenprodukte. Sie sind meist ebenfalls recht langlebig und liefern solides Licht für alle Wachstumsphasen, nur eben mit einer geringeren Effizienz (oft zwischen 2,0 und 2,5 µmol/J) und weniger optimiertem Spektrum. Sind die ideal für Einsteiger mit kleinem Budget, die erste Erfahrungen sammeln möchten.
 

Tipps zur Aufhängung und Lichtverteilung

Für ein optimales Wachstum ist eine gleichmäßige Lichtverteilung essentiell, achtet daher auf die richtige Platzierung eurer LED. Als Richtwerte für den optimalen Abstand zur Pflanze können euch folgende Werte dienen: 

  • Keimlings- und Stecklingsphase: 50-70 cm

  • Vegetative Phase: 40-50 cm

  • Blütephase: 30-40 cm (bei sehr starken LEDs auch 40-50 cm)
     

Besser noch ist es, sich für den richtigen Abstand an die Herstellerangaben zu halten und eure Pflanzen ganz genau zu beobachten:

  • Zu nah: Die Blätter zeigen Verbrennungen, kräuseln sich nach oben oder werden gelb

  • Zu weit: Die Pflanzen strecken sich unnötig, Internodienabstände werden zu groß

  • Perfekt: Kompaktes Wachstum, sattgrüne Blätter, kurze Internodien
     

Zudem solltet ihr darauf achten, dass eure Grow-LED die gesamte Anbaufläche gleichmäßig ausleuchtet. Bei breiteren Growboxen (120x120cm oder größer) sind “Bar-LEDs” wie beispielsweise die ZEUS 465W oder ZEUS 600W mit mehreren Leuchtbalken oft besser als kompakte Panel-LEDs, da sie das Licht gleichmäßiger verteilen und sogenannte "Hot-Spots" in der Mitte vermeiden.
 

Profi-Tipp: Nutzt höhenverstellbare Seilzüge (Ratchet Hangers), um die Lampenhöhe während des Grows flexibel anpassen zu können.
 

Warum man Grow-LEDs auch mal dimmen sollte

Moderne LED Grow-Lampen lassen sich meist dimmen. Diese Funktion solltet ihr auch nutzen, das sie mehrer Vorteile bietet:

  • Stromersparnis: In der Wachstumsphase braucht ihr nicht die volle Leistung

  • Weniger Wärme: Gedimmte LEDs bleiben kühler und arbeiten effizienter

  • Sanfter Einstieg: Junge Pflanzen gewöhnt ihr langsam an höhere Lichtintensität

  • Längere Lebensdauer: LEDs halten bei niedrigerer Belastung noch länger
     

Für die Dimmung könnt ihr euch grob an den folgenden Werten orientieren. Besser ist es jedoch, sich nach dem DLI zu richten, den ihr mittels unseres DLI-Rechners auch berechnen könnt:

Wachstumsphase (18/6 Lichtzyklus):

  • Woche 1-2: 40-50 % Leistung

  • Woche 3-4: 60-70 % Leistung

  • Woche 5+: 80-100 % Leistung
     

Blütephase (12/12 Lichtzyklus):

  • Volle Leistung (100%) für maximalen Ertrag

  • Bei Hitzeproblemen: Auf 90% reduzieren

Wie bereits erwähnt, bieten manche Premium-LEDs zusätzlich zur Dimmung auch die Möglichkeit, das Lichtspektrum anzupassen. Damit könnt ihr beispielsweise in der Blütephase den Rotanteil erhöhen.

Energieeffizienz und Stromkosten: LED vs. NDL

Einer der Hauptgründe, der für einen Wechsel zu LED Grow-Lampen spricht, sind die niedrigeren Stromkosten. Mittels des auf dieser Seite befindlichen Kostenrechners könnt ihr zwei LEDs eurer Wahl miteinander vergleichen und ermitteln, wie viel Stromkosten ihr pro Jahr einspart. Ihr könnt aber auch unseren Stromkostenrechner verwenden oder selber rechnen: 
 

Stromkosten verursacht durch eine NDL (600W):

  • Stromverbrauch Blüte (12h täglich): 600W × 12h × 60 Tage = 432 kWh

  • Kosten bei 0,35€/kWh: 151,20€ pro Durchgang

  • Zusätzlich: Höherer Lüfter-Verbrauch wegen Wärme
     

Stromkosten verursacht durch eine LED (450W bei gleicher Lichtmenge):

  • Stromverbrauch Blüte (12h täglich): 450W × 12h × 60 Tage = 324 kWh

  • Kosten bei 0,35€/kWh: 113,40€ pro Durchgang

  • Einsparung: 37,80€ pro Grow
     

Bei 2-3 Durchgängen pro Jahr könnt ihr also ca. 75-115 € an Stromkosten sparen. Nach 2-3 Jahren hat sich eine hochwertige LED Grow-Lampe aufgrund der Stromersparnis meist schon amortisiert.
 

Langlebigkeit senkt die Kosten weiter

Mit einer Lebensdauer von 50.000+ Betriebsstunden halten LED Pflanzenlampen viele Jahre. NDLs müssen dagegen alle 2-3 Grows ersetzt werden, da die Lichtausbeute kontinuierlich abnimmt. Auch dieser Aspekt macht LEDs zur wirtschaftlicheren Wahl.
 

Top-Marken: Diese Hersteller überzeugen

Der Markt für LED Grow Lampen ist riesig, aber nicht alle Hersteller liefern die gleiche Qualität. Hier sind Empfehlungen basierend auf unseren eigenen Erfahrungen und Recherchen:
 

SANlight (Österreich)

SANlight gilt als der Premium-Hersteller schlechthin. Die EVO-Serie setzt Maßstäbe bei Effizienz und Verarbeitung. Zudem spielt SANlight in Sachen Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft und regionaler Produktion eine Vorreiterrolle. Ebenfalls schön: Die neuen STIXX-Modelle eignen sich perfekt als Zusatzbeleuchtung, für Mutterpflanzen oder als Undercanopy-Beleuchtung.
 

Preis: Hoch | Effizienz: Sehr hoch | Für: Profis und anspruchsvolle Grower
 

Lumatek (UK)

Lumatek bietet hervorragende LED Pflanzenlampen im mittleren bis gehobenen Preissegment. Die ZEUS-Serie liefert starke Leistung mit guter Lichtverteilung und sehr hoher Effizienz, während die ATS-PRO-Modelle mit einem ausgezeichneten Preis-Leistungs-Verhältnis punkten.
 

Preis: Mittel-Hoch | Effizienz: Hoch bis sehr hoch | Für: Fortgeschrittene Grower
 

Greenception (Deutschland)

Made in Germany steht bei Greenception im Vordergrund. Die GCx-Serie bietet anpassbare Spektren über verschiedene Kanäle und ist damit ideal für Grower, die volle Kontrolle über ihr Lichtspektrum wollen. Die Verarbeitung ist erstklassig, der Support deutschsprachig und kompetent.
 

Preis: Hoch | Effizienz: Hoch | Für: Technik-affine Grower
 

AC Infinity (USA) 

AC Infinity hat sich als innovativer Hersteller etabliert, der durchdachte Technik mit fairem Preis verbindet. Die IONFRAME-Serie überzeugt mit Samsung LM301B-Dioden, dimmbarer Steuerung und besonders leiser Kühlung. Das Highlight: Die nahtlose Integration ins AC Infinity-Ökosystem ermöglicht zentrale Steuerung von Beleuchtung, Klima und Lüftung über die UIS-Plattform. 
 

Preis: Hoch | Effizienz: Hoch | Für: Grower mit Fokus auf Automation
 

Spider Farmer & Mars Hydro (China)

Für Einsteiger und Grower mit kleinerem Budget bieten Spider Farmer und Mars Hydro solide LED Grow-Lampen zu fairen Preisen. Die Qualität ist gut, die Effizienz liegt bei etwa 2,5-2,8 µmol/J. Besonders die Samsung LM301-Chips sorgen für ordentliche Lichtausbeute.
 

Preis: Niedrig-Mittel | Effizienz: Mittel | Für: Einsteiger und Sparfüchse

Häufige Fehler vermeiden

Es ist noch kein Experte in Sachen Cannabis-Beleuchtung vom Himmel gefallen. Deshalb haben wir diese Seite ins Leben gerufen, um euch an unseren Erfahrungen teilhaben zu lassen. Und an Fehlern, von denen uns der ein oder andere selbst unterlaufen ist:
 

Fehler 1: Zu günstig kaufen

Low-Budget oder Billig-LEDs mit Effizienzwerten unter 2,0 µmol/J sind rausgeworfenes Geld. Sie verbrauchen unverhältnismäßig viel Strom und liefern häufig schlechte Ergebnisse. Investiert lieber einmal richtig in eine hochwertige LED Pflanzenlampe von etablierten Herstellern (mit einer Effizienz von 2,5 µmol/J oder mehr).
 

Fehler 2: Die Lampe nicht dimmen

Viele Grower lassen ihre LED durchgehend auf 100% laufen, selbst dann, wenn die Pflanzen in der Wachstumsphase weniger Licht brauchen. Nutzt die Dimm-Funktion! Das ist nicht nur gut für eure jungen Pflanzen, sondern spart auch Strom.
 

Fehler 3: Den Abstand falsch wählen

Zu nah kann Verbrennungen verursachen, den sogenannten Lichtband, oder auch für Hitzestress sorgen. Zu weit weg kann zu Geilwuchs führen, also dem übermäßigen und ungesunden Strecken der Pflanzen mit großen Internodien-Abständen. Passt die Höhe bzw. den Abstand eurer Grow-LED regelmäßig an das Wachstum eurer Pflanzen an.
 

Fehler 4: Minderwertige LED-Chips

LED ist nicht gleich LED. Ein großer Unterschied besteht in den verwendeten Chips. Günstige No-Name-LEDs verwenden oft billige LED-Chips, was zu einer schlechteren Effizienz, kürzeren Lebensdauer und einem weniger gut ausgewogenem Lichtspektrum führen kann. Hochwertige LED-Chips gibt es von Samsung (z.B. LM301B und LM301H), Osram (z.B. die OSLON SSL-Serie), Bridgelux oder Cree. 
 

Fehler 5: Die Lichtverteilung ignorieren

Eine zu kleine LED für eine große Fläche führt zu ungleichmäßiger Beleuchtung. Die Pflanzen in der Mitte wachsen gut, die am Rand kümmern vor sich hin. Verwendet eine LED Grow-Lampe passend zur Growbox-Größe. Häufig findet sich die Angabe zur ausgeleuchteten Fläche in den Herstellerangaben und wird auf Englisch zumeist als “Footprint” bezeichnet.

Fazit zu den Grow LEDs: Eine Investition, die sich lohnt

Moderne LED-Technologie hat den Cannabis-Anbau revolutioniert. Mit höherer Effizienz, längerer Lebensdauer und optimiertem Lichtspektrum bieten Grow-LEDs überzeugende Vorteile gegenüber klassischen NDL- oder MH-Lampen.

Ja, die Anschaffungskosten sind höher. Aber durch die Stromersparnis, die Langlebigkeit und die meist besseren Erträge amortisiert sich diese Investition bereits nach wenigen Jahren. Hinzu kommt der Komfort: Weniger Wärme, weniger Wartung, weniger Lärm.
 

Ob ihr Einsteiger seid oder bereits Erfahrung habt, LED Pflanzenlampen sind für fast jeden Grower und jedes Setup die richtige Wahl. Wer zudem auf Qualität statt Preis achtet und in etablierte Hersteller wie SANlight, Lumatek oder Greenception investiert, wird viele Jahre Freude an seiner Cannabis-Beleuchtung haben.

Wir aktualisieren diesen Ratgeber regelmäßig, um euch stets aktuelle Informationen zu den neuesten Grow-LEDs zu liefern und um unsere Sammlung und Rechner stetig zu erweitern.

FAQs: Eure häufigsten Fragen

Wie viel kostet eine gute LED Grow Lampe?

Die Preisspanne bei LED Grow-Lampen ist groß: Einsteigermodelle mit No-Name-Chips bekommt ihr bereits ab 80-150 Euro, während Premium-Lampen von SANlight oder Greenception zwischen 300 und 600 Euro kosten. Für eine 60 x 60 cm Fläche solltet ihr mindestens 100-200 Euro einplanen, für 100 x 100 cm eher 300-500 Euro. Bedenkt: Höhere Anschaffungskosten amortisieren sich durch niedrigeren Stromverbrauch und längere Lebensdauer.
 

Lohnt sich der Umstieg von NDL auf LED?

In den meisten Fällen ja. Eine 600W NDL könnt ihr durch eine 300-350W LED ersetzen und erhaltet eine gleiche oder bessere Lichtausbeute. Bei einem Strompreis von 0,35 €/kWh und 12 Stunden Betrieb täglich spart ihr etwa 380 Euro pro Jahr an Stromkosten. Die LED amortisiert sich damit bereits nach 1-2 Jahren. Hinzu kommen geringere Kühlkosten, längere Lebensdauer (50.000 LED vs. 15.000 NDL Stunden) und ein besseres Lichtspektrum. Nutzt gerne unseren Stromkosten-Rechner, um euer Einsparpotenzial zu berechnen.
 

Wie lange halten LED Grow-Lampen wirklich?

Hochwertige LED Pflanzenlampen halten 50.000-100.000 Betriebsstunden. Bei 12 Stunden täglichem Betrieb sind das grob 11-22 Jahre. Während dieser Zeit verlieren die LEDs kaum an Leuchtkraft.
 

Brauche ich bei LED weniger Belüftung?

Da LEDs deutlich weniger Abwärme erzeugen, kommt ihr womöglich mit einem kleineren Abluft-Ventilator aus. Das spart nicht nur Strom, sondern reduziert auch die Geräuschentwicklung. 
 

Vollspektrum oder anpassbares Spektrum: was ist besser?

Für Einsteiger sind Vollspektrum-LEDs die bessere Wahl. Sie können  vom Keimling bis zur Ernte ohne Umstellung laufen. Fortgeschrittene Grower bevorzugen manchmal anpassbare Spektren, um die Beleuchtung noch präziser zu steuern.
 

Welche LED Grow Lampe für 100 x 100 cm?

Für eine 100x100cm Growbox empfehlen wir LED Pflanzenlampen mit 400-500W Leistung und mindestens 2,6 µmol/J Effizienz. Gute Optionen sind die SANlight EVO 4-100, Lumatek ZEUS 465W oder Greenception GCx 9.
 

Muss ich bei LED auf UV- und IR-Strahlung achten?

Einige Premium-LEDs wie die SANlight EVO enthalten zusätzlich UV-A und IR (Infrarot) LEDs. UV-A soll wohl die Produktion von Trichomen und Terpenen fördern und IR das Streckungswachstum unterstützen. Diese Zusatzfeatures sind nice-to-have, aber nicht zwingend erforderlich.
 

Sind passive oder aktive Kühlung besser?

Passive Kühlung (mit Kühlkörpern) ist lautlos, wartungsfrei und langlebiger, da keine beweglichen Teile vorhanden sind. Sie reicht bei hochwertigen LEDs vollkommen aus. Aktive Kühlung (mit Lüftern) wird meist bei günstigeren Modellen eingesetzt und kann Geräusche verursachen. Premium-Hersteller wie SANlight setzen ausschließlich auf passive Kühlung. Für den Hobby-Anbau empfehlen wir passiv gekühlte Modelle, insbesonder wenn die Growbox in Wohnräumen steht.

Grow-LED-FAQ
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