Grow-LED
Ihr sucht die passende Grow-LED für euren Cannabis-Anbau? Dann seid ihr hier genau richtig! Auf dieser Seite findet ihr alles, was ihr für eine fundierte Kaufentscheidung benötigt:
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🏆 Produkt-Rankings Wir haben für euch die Spreu vom Weizen getrennt und präsentieren euch immer neue kuratierte Listen. Diese Rankings basieren auf technischen Daten, nicht auf Werbeversprechen. Aktuell findet ihr bei uns: Die 5 effizientesten LEDs Maximale Lichtausbeute bei minimalem Stromverbrauch: Diese LED Pflanzenlampen setzen Maßstäbe bei der Effizienz (µmol/J) Die 3 leistungsstärksten LEDs Absolute Power-Bestien mit den höchsten PPF-Werten, für Grower, die das Maximum aus ihrer Growbox herausholen wollen
📚 Umfassender Ratgeber Unser ausführlicher Ratgeber erklärt euch alles, was ihr über Grow-LEDs und Pflanzenlampen wissen müsst: Was bedeuten PPF, PPFD und µmol/J? Was braucht ihr wirklich: Vollspektrum vs. anpassbares Lichtspektrum Die Vor- und Nachteile von passiver und aktiver Kühlung Welche Wattzahl für welche Growbox-Größe? Die bekanntesten Hersteller im Überblick (SANlight, Lumatek, Greenception & Co.) Häufige Anfängerfehler und wie ihr sie vermeidet
❓ FAQ: Eure Fragen, unsere Antworten In unserer umfangreichen FAQ-Sektion beantworten wir die häufigsten Fragen rund um LED Grow-Lampen: Sind LED wirklich besser als NDL? Wie lange halten LED Pflanzenlampen? Brauche ich weniger Belüftung bei LED? Welche LED für meine Growbox-Größe? Kurz, verständlich und auf den Punkt gebracht, so wie ihr es braucht.
NAVIGATION
Die 5 effizientes Grow-LEDs von Lumatek
Hinweis zum Rechner: Die hier ermittelten Werte dienen der Unterhaltung. Es besteht keine Garantie für die Richtigkeit der ermittelten Werte. Da Angaben oft gerundet werden und externe Faktoren wie beispielsweise die Effizienz des LED-Treibers, unterschiedliche Auslastungen, Umgebungstemperatur und Dimmung variieren können, handelt es sich bei den Ergebnissen lediglich um theoretische Näherungswerte. Tatsächliche Stromkosten können je nach individuellem Setup und Stromtarif abweichen. Alle Angaben ohne Gewähr.
Interaktiver LED-Vergleich statt Empfehlungen
Grow-LED Sammlung
Durchstöbert unsere Sammlung an Grow-LEDs und nutzt dazu die praktischen Filter. Egal ob Watt, Leistung, Anbaufläche oder Hersteller: Wählt aus, was für euch wichtig ist, und lasst euch nur die Grow-LEDs anzeigen, die eure Bedürfnisse erfüllen.
Profi-Tipp: Eine Mehrfachauswahl ist mögich. So werden euch noch mehr Lampen angezeigt. Falls ihr euch dann nicht für ein Modell entscheiden könnt, steht euch unser interaktiver Grow-LED-Vergleich zur Verfügung.
Anzahl der Grow-LED:
10
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LED Grow Lampen – Effiziente Pflanzenbeleuchtung für maximale Erträge
Um den maximalen Ertrag aus euren Pflanzen zu bekommen, solltet ihr zu einer leistungsfähigen Grow-LED greifen. Moderne LED-Pflanzenlampen bieten euch hocheffiziente Vollspektrum-Beleuchtung für alle Wachstumsphasen – von der Anzucht über die vegetative Phase bis zur Blüte. Dabei überzeugen sie durch minimalen Stromverbrauch, lange Lebensdauer und geringe Wärmeentwicklung.
Warum LED Grow Lampen die beste Wahl sind
Maximale Effizienz bei minimalem Verbrauch
Im Vergleich zu früher verwendeten Natriumdampflampen (NDL) oder HPS-Systemen erzeugen moderne LED Grow Lampen einen deutlich höheren Photonenfluss pro Watt und sind ca. 1,5-mal so leistungsstark. Das bedeutet: mehr verwertbares Licht für eure Pflanzen bei geringerem Stromverbrauch – eure Stromrechnung wird es euch danken. Hochwertige LEDs erreichen heute Effizienzen von über 3,0 µmol/J und einen PPF von über 500 µmol/s.
Vollspektrum für alle Phasen
LED Grow Lampen mit Vollspektrum decken den gesamten PAR-Bereich (400-700 nm) ab – jenen Wellenlängenbereich, der für die Photosynthese eurer Pflanzen relevant ist. Blaues Licht (400-500 nm) fördert kräftiges vegetatives Wachstum, rotes Licht (600-700 nm) regt die Blütenbildung an. Moderne Premium-Modelle ergänzen das Spektrum um UV-Licht und Far Red (730 nm) für maximale Photosyntheseraten, höhere Erträge und verstärkte Wirkstoffkonzentrationen.
Die Entwicklung zum Vollspektrum
Früher bestanden LED-Pflanzenlampen überwiegend aus blauen und roten Dioden – für Wachstum und Blüte optimiert. Diese spezialisierten Wuchs- und Blüte-LEDs zeigen durchaus Wirkung und sind oft günstiger. Inzwischen hat man jedoch herausgefunden, dass auch grünes und gelbes Licht einen positiven Einfluss auf die Photosynthese ausübt. Daher setzen moderne Grow-LEDs auf Vollspektrum-Lampen, die eine Rundumversorgung im gesamten PAR-Bereich bieten. Bei Vollspektrum-LEDs machen sich einzelne Farbspitzen im Tiefrot-Bereich (660 nm) dennoch bemerkbar – der gleichzeitige Einsatz von kleineren Wuchs- und Blüte-LEDs während der jeweiligen Phase zeigt also durchaus Wirkung.
Geringe Wärmeentwicklung
LED Pflanzenlampen produzieren deutlich weniger Abwärme als NDL, HPS oder andere Leuchtmittel. Das macht die Temperaturkontrolle in eurer Growbox einfacher, reduziert den Bedarf an zusätzlicher Kühlung und minimiert das Risiko von Hitzeschäden und Verbrennungen an euren Pflanzen. Besonders in kleineren Grow-Zelten ist dieser Vorteil entscheidend.
Langlebigkeit, die sich auszahlt
Mit durchschnittlich 50.000 bis 90.000 Betriebsstunden – mehr als doppelt so lange wie NDL – hält eine hochwertige LED Grow Lampe deutlich länger. Der höhere Anschaffungspreis amortisiert sich schnell durch gesparte Strom- und Ersatzkosten. Selbst nach dieser Zeit funktionieren die LEDs noch, haben aber etwa 10% ihrer ursprünglichen Lichtleistung verloren.
Einfache Handhabung
Moderne LED Grow Lampen sind echte Plug-and-Play-Lösungen. Ihr packt sie aus, hängt sie auf, steckt den Stecker ein – fertig. Im Vergleich zu NDL-Systemen benötigt ihr keine Vorschaltgeräte, keine speziellen Reflektoren und kein aufwändiges Zusammenbauen. Gerade für Einsteiger ist das ein enormer Vorteil.
Worauf ihr bei LED Grow Lampen achten solltet
Effizienz (µmol/J)
Die LED-Effizienz gibt an, wie gut die Lampe die aus der Steckdose gezogenen Watt in verwertbares Licht umwandelt. Moderne Grow-LEDs erreichen Werte zwischen 2,5 und über 3,0 µmol/J – je höher, desto effizienter. Premium-Modelle wie die SANlight EVO-Serie schaffen sogar über 3,1 µmol/J.
PPF-Wert (µmol/s)
Der PPF (Photosynthetischer Photonenfluss) verrät euch, wie viel Photonenfluss eure Lampe insgesamt generiert. Je höher der PPF-Wert, desto größer die Lichtstärke eurer LED. Dieser Wert ist aussagekräftiger als die reine Wattzahl.
PPFD und Lichtverteilung
Der PPFD-Wert (photosynthetische Photonenflussdichte) gibt an, wie viel Licht tatsächlich auf die Pflanze trifft. Für erfolgreiches Wachstum sollte der PPFD-Wert zwischen 400-600 µmol/m²/s in der vegetativen Phase und 600-1000 µmol/m²/s in der Blütephase liegen. Achtet auch auf eine gleichmäßige Lichtverteilung – hochwertige LEDs bieten einen Abstrahlwinkel von 90-120° für optimale Ausleuchtung der gesamten Anbaufläche.
Passende Leistung für eure Fläche
Damit ihr euren Pflanzen die richtige Lichtmenge zur Verfügung stellt, solltet ihr die Gesamtleistung eurer LED-Beleuchtung auf die Größe eurer Anbaufläche anpassen:
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30 x 30 - 40 x 40 cm: 50-75W
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60 x 60 cm: 100-150W
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80 x 80 cm: 150-250W
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100 x 100 cm: 250-400W
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120 x 120 cm: 300-600W
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150 x 150 cm: 500-800W
Verarbeitung und technische Features
Namhafte Hersteller setzen auf tadellose Verarbeitung aus massiven Metallteilen, hochwertige Markenchips (Samsung, Osram) und umfangreiches Zubehör wie Dimmer, Netzkabel und Aufhängung. Premium-Modelle bieten zusätzlich:
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Passive Kühlung: Lautloser Betrieb durch Kühlkörper statt Lüfter
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IP65-Schutz: Wasserdicht und geschützt gegen Staub und Feuchtigkeit
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Sekundäroptik: Schützt die Dioden und sorgt für gleichmäßige Lichtverteilung
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Dimmbarkeit: Anpassung der Lichtintensität an Wachstumsphase (30-50% für Keimlinge, 50-75% vegetativ, 100% Blüte)
Günstigere Modelle arbeiten oft mit dünneren Materialien und No-Name-Chips, funktionieren aber prinzipiell genauso – nur mit leicht geringerer Effizienz und weniger gleichmäßigem Spektrum.
Die besten LED Grow Lampen Hersteller im Überblick
SANlight
Die LEDs des österreichischen Premium-Herstellers SANlight bieten marktführende Effizienz von über 3 µmol/J. Alle Grow-LEDs sind passiv gekühlt, IP65-geschützt und durch tadellose Verarbeitung echte Wertarbeit. Die EVO-Serie setzt aktuell Maßstäbe in Sachen Qualität und Effizienz. Mit über 90.000 Betriebsstunden Lebensdauer bei nur 10% Lichtverlust sind sie eine langfristige Investition.
Greenception
Die deutsche Manufaktur überzeugt mit hochwertigen Samsung- und Osram-Chips, eingebautem Dimmer und einstellbarem Lichtspektrum – eine unter allen Herstellern einzigartige Funktion. So kann das Spektrum stufenlos für Wuchs- und Blütephase justiert werden, um das Wachstum eurer Pflanzen immer passend zu stimulieren. Die GCx-Serie bietet separate Kanäle für Wachstums- und Blütespektrum.
Lumatek
Die Lumatek LED-Pflanzenlampen punkten durch ihr ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis und sehr gleichmäßige Ausleuchtung. Die ATS-Serie ist besonders beliebt im mittleren Preissegment und überzeugt durch Zuverlässigkeit. Die ATS Pro-Modelle erreichen Effizienzen von bis zu 2,7 µmol/J.
Cre Science
Der aufstrebende deutsche Anbieter Cre Science überzeugt besonders durch seine hochwertigen Platinen und eine hohe Moduleffizienz von 3,2 µmol/J. Die Flux Shields sind mit Osram- und Samsung-Chips bestückt und bieten exzellente Qualität zu fairen Preisen.
Weitere empfehlenswerte Marken
Auf dem Markt findet ihr außerdem hochwertige LED Grow Lampen von hortiONE, LUMii, Secret Jardin, AC Infinity und vielen weiteren Qualitätsherstellern – für jedes Budget und jede Anforderung die passende Lösung.
Budget oder Premium – Was ist die richtige Wahl?
Günstige LED Grow Lampen
LED Grow Lampen mit No-Name-Chips funktionieren prinzipiell genauso gut wie Markenprodukte. Sie sind langlebig und liefern gutes Licht für alle Wachstumsphasen – nur mit leicht geringerer Effizienz (oft 2,0-2,5 µmol/J) und weniger gleichmäßigem Spektrum. Ideal für Einsteiger mit kleinem Budget, die erste Erfahrungen sammeln möchten.
Premium LED Grow Lampen
Premium-Modelle von SANlight, Greenception oder Lumatek bieten maximale Effizienz (über 3,0 µmol/J), perfekte Verarbeitung und gleichmäßigstes Lichtspektrum. Die höhere Investition zahlt sich durch niedrigere Stromkosten, längere Lebensdauer und bessere Erträge aus. Oft sind sie zudem leiser (passive Kühlung), spritzwassergeschützt (IP65) und bieten mehr Einstellungsmöglichkeiten.
LED Grow Sets – Alles, was ihr braucht
Viele Hersteller bieten ihre Lampen auch als Komplett-Sets an. Dabei erhaltet ihr ein perfekt abgestimmtes Bundle aus Lampe, Netzkabel, Aufhängung (oft Ratchet-Hanger für stufenlose Höhenverstellung) und oft auch einem Dimmer. So müsst ihr euch keine Gedanken darüber machen, ob die einzelnen Komponenten zueinander passen – und spart euch die Einzelsuche nach passendem Zubehör. Beliebt sind beispielsweise die SANlight EVO Sets mit Magnetdimmer und Aufhängung.
Tipps für den optimalen Einsatz
Aufhängehöhe anpassen
Die richtige Aufhängehöhe ist entscheidend für den Erfolg:
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Anzucht/Keimlinge: 50-60 cm Abstand
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Vegetative Phase: 30-40 cm Abstand
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Blütephase: 20-30 cm Abstand
Bei zu geringem Abstand riskiert ihr Lichtbrand, bei zu großem Abstand "spargeln" die Pflanzen (strecken sich übermäßig). Nutzt verstellbare Seilaufhängungen für flexible Anpassung.
Lichtzyklen beachten
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Vegetative Phase: 18 Stunden Licht, 6 Stunden Dunkelheit
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Blütephase: 12 Stunden Licht, 12 Stunden Dunkelheit
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Anzucht/Keimlinge: 18-20 Stunden Licht möglich
Dimmer nutzen
Falls eure LED dimmbar ist, passt die Intensität an die Wachstumsphase an. Das spart nicht nur Strom (bis zu 30%), sondern verhindert auch Lichtstress bei Jungpflanzen.
Wie ihr die passende LED Grow Lampe findet
Nutzt unsere Grow Rechner, um die optimale Beleuchtung für eure Anbaufläche zu berechnen. Mit unserem Watt pro m² Rechner könnt ihr ermitteln, welche Leistung ihr benötigt. Der DLI-Rechner hilft euch dabei, die tägliche Lichtmenge optimal auf eure Pflanzen abzustimmen.
In unserer Academy findet ihr detaillierte Guides zu den wichtigsten Fragen rund um LED Grow Lampen – von der Auswahl des richtigen Spektrums bis zur optimalen Aufhängehöhe in verschiedenen Wachstumsphasen.
Häufig gestellte Fragen zu LED Grow Lampen
Wie viel kostet eine gute LED Grow Lampe?
Die Preisspanne bei LED Grow Lampen ist groß: Einsteigermodelle mit No-Name-Chips bekommt ihr bereits ab 80-150 Euro, während Premium-Lampen von SANlight oder Greenception zwischen 300 und 600 Euro kosten. Für eine 60x60 cm Fläche solltet ihr mindestens 100-200 Euro einplanen, für 100x100 cm eher 300-500 Euro. Bedenkt: Höhere Anschaffungskosten amortisieren sich durch niedrigeren Stromverbrauch und längere Lebensdauer.
Wie lange hält eine LED Grow Lampe?
Hochwertige LED Grow Lampen haben eine Lebensdauer von 50.000 bis 90.000 Betriebsstunden. Bei 12 Stunden Betrieb pro Tag sind das etwa 11-20 Jahre. Selbst nach dieser Zeit funktionieren die LEDs noch, haben aber etwa 10% ihrer ursprünglichen Lichtleistung verloren. Im Vergleich: NDL-Lampen müssen bereits nach 10.000-15.000 Stunden ausgetauscht werden.
Reicht eine LED Grow Lampe für Wachstum und Blüte?
Ja, moderne Vollspektrum-LEDs decken beide Phasen optimal ab. Blaues Licht (400-500 nm) fördert kompaktes Wachstum, rotes Licht (600-700 nm) regt die Blütenbildung an. Viele Premium-Modelle bieten zusätzlich UV- und Far-Red-Bereiche (730 nm) für noch bessere Ergebnisse. Einige Lampen wie die Greenception GCx-Serie erlauben sogar die separate Steuerung von Wuchs- und Blütespektrum.
Wie viel Watt LED brauche ich pro m²?
Als Faustregel gilt: 250-400 Watt pro m² für optimale Ergebnisse. Für eine 60x60 cm Fläche (0,36 m²) reichen 100-150W, für 100x100 cm (1 m²) sollten es 250-400W sein. Wichtiger als die Wattzahl ist aber die Effizienz der Lampe: Eine hocheffiziente 300W LED (3,0 µmol/J) liefert mehr verwertbares Licht als eine günstige 400W LED (2,0 µmol/J). Nutzt unseren Watt pro m² Rechner, um die optimale Leistung für eure Fläche zu berechnen.
Produzieren LED Grow Lampen weniger Hitze als NDL?
Ja, deutlich weniger. LED Grow Lampen wandeln etwa 40-50% der Energie in Licht um, NDL nur etwa 30%. Der Rest wird als Wärme abgegeben. Das bedeutet: Bei gleicher Lichtausbeute erzeugen LEDs etwa 30-40% weniger Abwärme. Das erleichtert die Klimakontrolle erheblich und spart Kosten für zusätzliche Kühlung oder stärkere Abluftsysteme.
Brauche ich einen Dimmer für meine LED Grow Lampe?
Ein Dimmer ist nicht zwingend notwendig, aber sehr sinnvoll. In der Anzuchtphase und bei Jungpflanzen kann volle Lichtleistung zu Stress führen. Mit einem Dimmer könnt ihr die Intensität anpassen: 30-50% für Keimlinge, 50-75% für die vegetative Phase, 100% in der Blüte. Außerdem spart ihr Strom (bis zu 30%), wenn ihr die Lampe nicht auf Vollast laufen lassen müsst. Viele Premium-Modelle haben bereits einen Dimmer integriert.
Welche LED ist besser: Samsung oder Osram Chips?
Beide Hersteller produzieren hochwertige LED-Chips für den Gartenbau. Samsung-Chips (besonders die LM301-Serie) sind bekannt für hohe Effizienz im weißen Vollspektrum-Bereich. Osram-Chips (z.B. Osram Duris) werden oft für spezielle Wellenlängen wie Tiefrot (660 nm) oder UV eingesetzt. Viele Top-Lampen kombinieren beide: Samsung für das Grundspektrum, Osram für gezielte Ergänzungen. Die Qualität hängt letztlich von der Gesamtkonstruktion ab, nicht nur vom Chip-Hersteller.
Kann ich mehrere LED Grow Lampen kombinieren?
Ja, das ist sogar oft sinnvoll! Zwei kleinere Lampen bieten meist eine gleichmäßigere Lichtverteilung als eine große. Achtet darauf, dass die Lampen das gleiche oder kompatible Spektrum haben. Viele Modelle unterstützen "Daisy Chain"-Verkettung, bei der ihr mehrere Lampen über ein Netzkabel verbinden könnt. Für größere Flächen (ab 120x120 cm) empfehlen wir ohnehin mindestens zwei Lampen für optimale Ausleuchtung.
Muss ich die LED Grow Lampe in verschiedenen Höhen aufhängen?
Ja, die Aufhängehöhe solltet ihr an die Wachstumsphase anpassen. Als Richtwerte gelten: Anzucht/Keimlinge: 50-60 cm Abstand, Vegetative Phase: 30-40 cm Abstand, Blütephase: 20-30 cm Abstand. Bei zu geringem Abstand riskiert ihr Lichtbrand und Verbrennungen, bei zu großem Abstand "spargeln" die Pflanzen. Nutzt verstellbare Seilaufhängungen (Ratchet Hangers), um flexibel reagieren zu können. Einige Lampen mit Dimmer könnt ihr auch näher aufhängen und die Intensität über den Dimmer regulieren.
Lohnt sich der Umstieg von NDL auf LED?
In den meisten Fällen ja. Eine 600W NDL könnt ihr durch eine 300-350W LED ersetzen und erhaltet die gleiche oder bessere Lichtausbeute. Bei einem Strompreis von 0,35 €/kWh und 12 Stunden Betrieb täglich spart ihr etwa 380 Euro pro Jahr an Stromkosten. Die LED amortisiert sich damit bereits nach 1-2 Jahren. Hinzu kommen geringere Kühlkosten, längere Lebensdauer (50.000 vs. 15.000 Stunden) und besseres Lichtspektrum. Nutzt unseren Stromkosten-Rechner, um euer Einsparpotenzial zu berechnen.
Was bedeutet PAR und warum ist es wichtig?
PAR steht für "Photosynthetisch Aktive Strahlung" und bezeichnet den Wellenlängenbereich von 400-700 nm, den Pflanzen für die Photosynthese nutzen können. Normale Beleuchtung wird in Lumen gemessen, was für das menschliche Auge optimiert ist. Bei Grow-LEDs sind jedoch PAR-relevante Werte wie PPF (µmol/s) und PPFD (µmol/m²/s) entscheidend, da sie angeben, wie viel verwertbares Licht tatsächlich bei den Pflanzen ankommt. Achtet beim Kauf auf diese Werte statt auf reine Lumen-Angaben.
Sind passive oder aktive Kühlung besser?
Passive Kühlung (mit Kühlkörpern) ist lautlos, wartungsfrei und langlebiger, da keine beweglichen Teile vorhanden sind. Sie reicht bei hochwertigen LEDs vollkommen aus. Aktive Kühlung (mit Lüftern) wird meist bei günstigeren Modellen eingesetzt und kann Geräusche verursachen. Premium-Hersteller wie SANlight setzen ausschließlich auf passive Kühlung. Für den Heimanbau empfehlen wir passiv gekühlte Modelle – besonders wenn die Growbox in Wohnräumen steht.














